"Florentia", die Blühende, ist der Name den die Römer der im 1. Jhdt v.C. gegründeten kleinen Siedlung am Fuße des antiken etruskischen Fiesoles geben.
Florentia nimmt bald das Aussehen einer richtigen Stadt mit Forum (heute Piazza della Repubblica), Thermen (Via delle Terme) und Amphitheater (Via Torta) an.
Ab dem 13. Jhdt. beginnt die Blütezeit der Kunststadt in Kultur und internationalem Handel, welche unter der Stadtherrschaft von Cosimo und Lorenzo de'Medici im 15. Jhdt. ihren Höhepunkt erreicht.
Das Großherzogtum überlebt mit viel Glück bis zur politischen Vereinigung Italiens und wird von 1865 bis 1871 dessen Hauptstadt.
In Florenz beginnt aus diesem Anlass eine bedeutende Umstrukturierung, welche zum Abriss der Stadtmauer und einiger antiker Viertel im Zentrum führt. Die Stadt erhält ihr heutiges Aussehen. Weltberühmt sind die Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio, Santa Maria Novella, Santa Croce, Ponte Vecchio, Palazzo Pitti und die in den vielen Museen der Stadt aufbewahrten Kunstwerke, vor allem die der Uffizien.